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Marie-Luise Quandt - Bilder

Vita

Aufgewachsen in der Nachkriegszeit habe ich früh gelernt, meine Umgebung zu beobachten, Entbehrung hinzunehmen und sie gezielt durch Fantasie, Gestalten und vor allem durch Malen sinnlicher und freudvoller zu machen. Auf meinen kindlichen Wunschzetteln stand immer „Buntstifte“. Ich durfte – und das war sicherlich außergewöhnlich – schon sehr früh Ausstellungen von Dürer, Chagall, Marc, Nolde, deutsche und französische Malerei besuchen. In so manches Gemälde bin ich förmlich hineingekrochen. Stundenlang habe ich studiert, wie die alten Meister z.B. Wassertropfen gemalt haben.

Durch Malen habe ich mir die liebevolle Sicht auf die Dinge erschlossen und gelernt, durch Ideenreichtum Geschichten hinter dem Sichtbaren darzustellen; Poesie, Leidenschaft und Fantastisches mit Realem zu verbinden.

1978 hatte ich das große Glück, mein erstes Ölbild zu einem Kölner Einrahmer, vor allem aber renommierten Galeristen zu bringen, der sozusagen mein Entdecker und dann Förderer wurde.
Er fand für meine Kunst den Begriff „Poetischer Realismus“. Im Laufe der letzten 35 Jahre entwickelt sich meine Malerei immer mehr in Richtung Fotorealismus, bzw. „Trompe l’oeil“, der Augentäuschung. Wenn der Betrachter meint, er könne den alten Lack mit dem Fingernagel von der Tür pulen, oder wenn er versucht, sie zu öffnen, freue ich mich.

Es  reizt  mich besonders, Oberflächen von Steinen, altem Holz, Glas, Früchten usw. malerisch so zu gestalten, daß man meint, sie fühlen zu können.

Aber – vielleicht als Mutter von zwei längst erwachsenen Kindern und durch meinen erlernten Beruf Kindergärtnerin – habe ich immer wieder auch die fast kindlichen , verspielten Motive auf der Staffelei. Meine Vorliebe für Gauklerszenerien ist sicherlich auch auf meine 30 Jahre in Köln zurückzuführen.

In den vielen Jahren mit zahlreichen Ausstellungen war die in New York 2013/14 ein besonders einschneidendes Erlebnis.

http://www.fairflight.de/blog/reiseberichte/zweite_vernissage_new_york

Ich  betreibe eine kleine Malschule und gebe mit Freuden weiter, was mir möglich ist.

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